
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Oberrheinraum wird intensiv und vielfältig gelebt. Im Lauf der Jahre ist ein Kooperationsnetz gewachsen, welches ermöglicht, dass sich die Akteure differenziert auf verschiedenen Ebenen und mit unterschiedlichen geografischen Einzugsgebieten den Herausforderungen des grenzüberschreitenden Alltags annehmen können. Ein differenziertes Kooperationsnetz bringt viele Vorteile mit sich, wenn die Zuständigkeiten klar sind und die Koordination funktioniert.
Der NWRK kommt diesbezüglich eine wichtige Rolle zu. Die Nordwestschweizer Kantone nehmen die Koordinationen ihrer grenzüberschreitenden Aktivitäten über die Interkantonale Koordinationsstelle bei der Regio Basiliensis und unter Aufsicht durch die NWRK wahr.
Die grenzüberschreitenden Kooperationsstrukturen werden laufend überprüft und optimiert, um die Zusammenarbeit so effizient und transparent wie möglich zu gestalten. Diese Bemühungen haben bisher bereits zu folgenden Resultaten geführt:
Die Nordwesteschweizer Kantone koordinieren ihre Aktivitäten in der Oberrheinkooperation, insbesondere die Vorbereitung der von Schweizer Seite wahrgenommenen Präsidien und Vorsitze. Im Jahr 2013 liegt das Präsidium der Oberrheinkonferenz bei Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli (BL). Die Schwerpunkte der Arbeit für das Jahr 2013 wurden unter breitem Einbezug von Fachpersonen aus den Nordwestschweizer Kantonen erarbeitet. Federführung für die Koordination des gemeinsamen Schweizer Auftritts in der Oberrheinkooperation liegt ebenfalls bei der IKRB.
Die IKRB fungiert im Auftrag der Nordwestschweizer Kantone als regionale Koordinationsstelle für INTERREG IVa Oberrhein und das NRP-Umsetzungsprogramm BS-BL.