Grenzüberschreitende Kooperation

Optimierung der Kooperationsstrukturen

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Oberrheinraum wird intensiv und vielfältig gelebt. Im Lauf der Jahre ist ein Kooperationsnetz gewachsen, welches ermöglicht, dass sich die Akteure differenziert auf verschiedenen Ebenen und mit unterschiedlichen geografischen Einzugsgebieten den Herausforderungen des grenzüberschreitenden Alltags annehmen können. Ein differenziertes Kooperationsnetz bringt viele Vorteile mit sich, wenn die Zuständigkeiten klar sind und die Koordination funktioniert.

Der NWRK kommt diesbezüglich eine wichtige Rolle zu. Die Nordwestschweizer Kantone nehmen die Koordinationen ihrer grenzüberschreitenden Aktivitäten über die Interkantonale Koordinationsstelle bei der Regio Basiliensis und unter Aufsicht durch die NWRK wahr.

Die grenzüberschreitenden Kooperationsstrukturen werden laufend überprüft und optimiert, um die Zusammenarbeit so effizient und transparent wie möglich zu gestalten. Diese Bemühungen haben bisher bereits zu folgenden Resultaten geführt:

  • Zusammenrücken von Infobest Palmrain und Trinationaler Eurodistrict Basel (TEB) bezüglich Organisation und Infrastruktur.
  • Die Dreiländerkongresse werden nicht mehr weitergeführt.
  • Die Regierungsräte konzentrieren sich in Zukunft konsequent auf jene Institutionen, in welchen strategisch wichtige Entscheidungen getroffen werden. Der Einsitz in operativen Gremien wird über die Fachleute gewährleistet.

Gemeisamer Auftritt in der Oberrheinkooperation

Die Nordwesteschweizer Kantone koordinieren ihre Aktivitäten in der Oberrheinkooperation, insbesondere die Vorbereitung der von Schweizer Seite wahrgenommenen Präsidien und Vorsitze. Im Jahr 2013 liegt das Präsidium der Oberrheinkonferenz bei Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli (BL). Die Schwerpunkte der Arbeit für das Jahr 2013 wurden unter breitem Einbezug von Fachpersonen aus den Nordwestschweizer Kantonen erarbeitet. Federführung für die Koordination des gemeinsamen Schweizer Auftritts in der Oberrheinkooperation liegt ebenfalls bei der IKRB.

Schwerpunkte

der Schweizer Präsidentschaft 2013

1. Umsetzung der Klimaschutz-Strategie Oberrhein
2. Raumentwicklung
3. Öffentlicher Verkehr
4. Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich intensivieren
5. Angebote für grenzüberschreitendes Lernen und Arbeiten ausbauen und Zweisprachigkeit fördern


Koordination von INTERREG IVa

Die IKRB fungiert im Auftrag der Nordwestschweizer Kantone als regionale Koordinationsstelle für INTERREG IVa Oberrhein und das NRP-Umsetzungsprogramm BS-BL.