Förderprogramme

Interreg

Wer grenzüberschreitend ein Projekt lancieren möchte, kann bei Interreg Fördermittel beantragen. 1990 lancierte die Europäische Union (EU) die Gemeinschaftsinitiative Interreg. Heute stellt Interreg eines der zentralen Instrumente der europäischen Kohäsions- resp. Regionalpolitik dar, mit der die Entwicklungsdifferenzen zwischen den Regionen in Europa gemindert sowie der ökonomische, soziale und territoriale Zusammenhalt gestärkt werden sollen. Schweizer Akteure können zwar keinen Antrag für EU-Fördermittel stellen, sie profitieren aber gleichwohl von den durch die realisierten Kooperationsprojekte geschaffenen Synergien und Impulsen. Von Schweizer Seite sind für Interreg-Projekte Mittel der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP) sowie der Kantone vorgesehen. Mit dem Programm Interreg Oberrhein wurden seit 1990 mehr als 500 Projekte realisiert, wovon etwa 200 mit Schweizer Beteiligung.

Das Förderprogramm Interreg setzt einen Mindestförderbetrag von 80'000 Euro voraus. Für niederschwelligere Projekte gibt es ergänzend den Interreg-Kleinprojektaufruf sowie den Begegnungsfonds des Trinationalen Eurodistrict Basel mit einer Förderhöchstsumme von 5000 Euro. Letzterer wurde eingerichtet, um Kleinprojekte aus den Themenbereichen Sport, Kultur, Jugend, Umwelt und Sprache für den grenzüberschreitenden Austausch zu fördern.

Faktenblätter